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Festplatte

Eine Festplatte ist ein Gerät, das in Computern eingesetzt wird, um große Datenmengen dauerhaft zu speichern. Festplatten können auch in Form von virtuellen Festplatten vorliegen.

Physikalische Festplatten

Mechanische Festplatten

Physikalische Festplatten können mechanische Festplatten mit rotierenden, magnetisierbaren Scheiben sein. Auf diesen werden Daten gespeichert, in dem kleine Bereiche der Oberfläche magnetisiert werden.

Vorteile: Niedrigerer Preis

Siehe dazu: Mechanische Festplatte

SSDs (Festplatten aus Speicherchips)

Physikalische Festplatten können aber auch ausschließlich aus Speicher-Chips bestehen. Diese sogenannten Solid-State-Disks besitzen keine beweglichen Teile. Die verwendeten Speicher-Chips sind so ausgelegt, dass sie die Daten auch ohne Stromversorgung dauerhaft speichern.

Vorteile: Hohe Geschwindigkeit, Unempfindlichkeit gegenüber Erschütterungen

Siehe dazu Solid-State-Disk

Hybride Festplatten

Hybride Festplatten sind eine Mischform aus mechanischen Festplatten und Solid-State-Disks. Sie sollen gegenüber reinen mechanischen Festplatten einen Geschwindigkeitsvorteil und eine niedrigere Leistungsaufnahme bieten. Je nach Art der Nutzung stellen sich die Vorteile aber nicht ein.

Kenngrößen von physikalischen Festplatten

Kapazität

Die Kapazität bezeichnet die Datenmenge, die auf einer Festplatte gespeichert werden kann. Sie wird in Gigabyte oder Terabyte angegeben.

Geschwindigkeit

Die Geschwindigkeit (Datenübertragungsrate) ist die Menge an Daten, die in einer bestimmten Zeit gelesen oder geschrieben werden kann. Sie wird bei Festplatten in Gigabyte / Sekunde angegeben.

Fehlerwahrscheinlichkeit

Die Fehlerwahrscheinlichkeit (MTBF = Mean Time Between Failures = Durchschnittliche Zeit zwischen Fehlern) gibt an, wie viel Zeit im Durchschnitt zwischen zwei Festplattenfehlern vergeht. Sie wird in Stunden angegeben.

Diese Werte ergeben oft eine Dauer von vielen Jahren (z.B. 80 Jahren). Das ist aber ein theoretischer Wert, der lediglich dem Vergleich zwischen einzelnen Modellen dient.

Die Lebensdauer einer Festplatte ist technisch bedingt aber nur auf wenige Jahre ausgelegt (meist etwa fünf Jahre). Dieser Wert ist bei mechanischen Festplatten und bei SSDs ähnlich hoch (bzw. niedrig).

Umdrehungszahl

Bei mechanischen Festplatten gibt die Umdrehungszahl an, wie oft sich die rotierende Scheibe pro Sekunde dreht. Je höher die Umdrehungszahl ist, des höher ist theoretisch die Datenmenge, die in einer bestimmten Zeit gelesen und geschrieben werden kann.

Der Wert wird in Umdrehungen pro Sekunde (U/sek) angegeben. Typische Werte sind:

  • 5.400 für SATA Festplatten
  • 7.200 für SATA Festplatten
  • 10.000 für SAS Festplatten
  • 15.000 für SAS Festplatten

Bedeutung für die Datensicherheit

Physikalische Festplatten sind die Teile eines Computers mit der höchsten Störanfälligkeit. Das gilt sowohl für mechanische Festplatten, wie auch für Solid-State-Disks (SSDs). Daher haben sie eine sehr hohe Bedeutung für die Datensicherheit.

Die effektivste Methode um die Risiken von Datenverlusten zu minimieren ist der Einsatz einer Datensicherung.

Virtuelle Festplatten

Durch Techniken der Virtualisierung kann eine physikalische Festplatte in virtuelle Festplatten aufgeteilt werden. Für Betriebssysteme, die mit virtuellen Festplatten arbeiten, verhalten sich diese wie physikalische Festplatten.

In der Regel werden aber für virtuelle Festplatten nicht einzelne physikalische Festplatten genutzt, sondern komplexere Datenspeicher, wie etwa Raid-Systeme oder SANs.

Vorteile: Bessere Nutzung des Speicherplatzes vorhandener physikalischer Festplatten.


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